Montag, 2. Mai 2016

Kleine Kennzeichen-Not-OP - Erfolg noch ausstehend

Seelenverwandte wissen immer, was man braucht. Deshalb fiel auch dem Wikinger sofort auf, dass ich mir eine Stunde lang Sorgen um mein Kennzeichen gemacht habe. Bereits bei meiner Abfahrt aus Hamburg sah ich, dass das Material um die Schrauben herum gerissen war und ich frug mich warum. Während meiner Reise wurden die Risse dann noch größer. Was macht man denn, wenn man im Ausland sein Kennzeichen verliert? Wo bekommt man denn ein Neues her, mit einem D und der TÜV Plakette und dem Hamburg-Dings? Eine Weile habe ich schon darauf rumgedacht und beschlossen, den Zustand der Risse bei jedem Stopp zu kontrollieren.

Als ich den Motor meiner Vulcan vor der Garage ausschaltete und mich von meinem Helm befreite, wurde ich keines Blickes gewürdigt. Warum auch? Man sieht sich ja ab und zu auf Skype! Aber die PJV hatte Frank seit September nicht gesehen und deshalb wurde alles betrachtet, zustimmend genickt, festgestellt, dass der Sound sich geändert hätte (keine Ahnung warum...) und dann stirnrunzelt am Nummernschild rumgefummelt. Hm. Das würde ich wohl verlieren. Das käme daher, das sich das Blech durch den Fahrtwind hochdrückt. Da müsste ein Support drunter. Hm. Hmhm.

Also wurde gemessen und gesägt und gebohrt und gefeilt und da ich nicht wollte, dass wir noch zwei Löcher in mein Schildchen machen - ich bin immer so eigen in Bezug auf Veränderungen an meinen teuren Dingen - entschied ich mich für die Superkleber der Actioncam. Die halten auch die Kamera am Helm fest. Mal sehen, ob wir etwas retten konnten.
 
Aber ehrlich gesagt, hat mich das schon gewundert. Oder kommt das öfter vor?

Kommentare:

  1. Polly du bist nicht die einzige die ihr Nummernschild verloren hätte, als mach dir kein Kopf, ist normal

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    1. Stimmt. Bei einem Schulkameraden ist das damals auch passiert. Am Auto allerdings. Das hat dann zu Füherscheinentzug geführt, weil er den Polizisten, die ihm das Schild zu Hause vorbeibringen wollten, stockbesoffen die Tür aufgemacht hat. Und der Motor war noch warm...

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  2. Bei Motorrädern mit ordentlich "Eigenleben" passiert sowas. Früher, als man noch nicht so den Augenmerk drauf gelegt hat, gabs Nummernschilder im 10er Pack...
    Schwingend lagern, oder eben so festdübeln, daß nix mehr vibriert - fertig. Kannst nach der Aktion vom Wikinger vergessen...

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    1. Das hält scheinbar ganz gut mit dieser Konstruktion. Mal sehen.

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  3. Achja...der Sound ändert sich, weil der Auspuff sich langsam einbrennt, bzw. das Innenleben sich verändert. Mein GPR ist jetzt 3 Jahre alt, und ich hab Bedenken beim nächsten TÜV wegen der Lautstärke...

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  4. Ich hätte jetzt gesagt, vielleicht schaust Du, wenn Du wieder zu Hause bist, Dich im Zubehörhandel ein wenig um, nach einem Halter für das Schild.
    Aber dieses Gefühl, bloß nichts verändern, das kenne ich auch. Da stellen sich mir auch immer die Nackenhaare auf.

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    1. Oh ein Glück, Du verstehst mich. Mir sagen immer wieder irgendwelche Leute, was ich denn alles an- und umbauen "muss". Aber mir gefällt der Gedanke, ein absolutes Original zu haben.'Vielleicht ist das heute uncool, aber in einigen Jahren macht das meine Vulcan 900 wieder sehr interessant.

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    2. Ich habe bei meiner Gesa auch nichts verändert. Stop! Zwei Dinge schon. Ich habe am Ständer unten eine Verbreiterung angeschraubt, die ist aber mit zwei Handgriffen wieder rückstandsfrei zu entfernen, und einen kleinen Schutz um den hinteren Bremsflüssigkeitsbehälter. Das war aber nur eine Schraube ab, das Ding dran und die Schraube wieder rein. Also ohne echte Veränderung.

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