Donnerstag, 17. September 2015

Kilometer 2.925 - Facelifting

Ein 5-stündiges Konzert von Motörhead entspricht ungefähr dem Krach, den ich 11 Stunden auf der Hinfahrt ertragen habe. Mein Helm ist so laut, dass ich abends mit Ohrensausen einschlafen musste. Am zweiten Tag hatte ich fast Angst loszufahren, weil ich wusste, dass ich es noch einmal so laut haben würde.

Ich erzählte Frank davon und er diagnostizierte sofort, dass dies an meinem Windschutz liegen könnte und weniger an meinem Helm. Beim Kauf der Vulcan wurde der Windschutz in der niedrigsten Einstellung montiert. Ich war eigentlich ganz zufrieden damit, weil er mich gut schützte und ich zudem noch über die Scheibe hinaus blicken konnte.

Frank nimmt meine Klage aber ernst und die Dinge in die Hand und hebt den Windschutz auf die höhere Einstellung an. Er ist nun gute 5 cm höher und ich kann nicht mehr so bequem drüber hinweg schauen. Doch - oh Wunder - sogar mit meinem Jethelm, der mir für gewöhnlich bei 70 km/h vom Kopf zu wirbeln drohte und den ich daher nur als Stadthelm verwendet habe, verhält sich bei 120 km/h recht still. Welch Luxus. ich fahre nur noch mit meinem "Ersatz-Helm" und kaum noch mit dem Integralhelm, den ich weiterhin für die größeren Touren verwenden werde.

Im Nebel und starken Regen ist der erhöhte Windschutz leider nicht so praktisch und ich muss mich mehr aufrichten, um drüber hinweg zu schauen. Aber egal. Das sind ja für gewöhnlich die kürzeren Passagen.

Also: Facelifting geglückt!!

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